Dieser Blog wird laufend erweitert

In der digitalen Transformation hat sich das ERP als Rückgrat herausgestellt und zwar speziell für den Mittelstand. Es ist ein die Lösung, die alles einfacher und produktiver macht. Hier bekommen Sie News, wichtige Studien, praktische Tipps und auch exklusive Einblicke, wie ERP eingeführt und angewendet werden.


  • Inhaltsverzeichnis



8 Wege, wie Unternehmen ihre Dienstleistung mit Mobilgeräten verbessern können

#mobilität #service

Die aktuelle IDG-Studie Cloud ERP 2021 zeigt, dass mobile Endgeräte in Unternehmen eine zunehmend wichtige Rolle spielen – nicht zuletzt im Service. Die Entscheidung für ein Cloud-ERP-System fiel bei mehr als zwei Dritteln der Befragten hauptsächlich deshalb, um mit Mobile Devices jederzeit und überall Zugriff auf ERP-Funktionen und -Daten zu haben.

Der Software-Hersteller proALPHA gibt 8 Tipps, wie Unternehmen ihren Service zukunftssicher gestalten – digital und mobil.

+

Weiterlesen… 8 Tipps, wie Unternehmen ihren Service zukunftssicher gestalten

1. Digital statt analog

Das papierlose Büro gilt als Arbeitsplatz der Zukunft, doch noch immer setzen viele Unternehmen auf analoge Belege und handschriftliche Notizen zu ihren Vorgängen. Um Ressourcen zu sparen und interne Abläufe zu beschleunigen, lohnt sich der Schritt hin zu mobilen, digitalen Anwendungen. So finden Mitarbeiter*innen beispielsweise alle Formulare und Checklisten gesammelt an einem Ort – jederzeit abrufbereit für den nächsten Auftrag.

2. Vorhandene Infrastruktur nutzen

Die Umstellung auf mobiles Arbeiten bedeutet nicht, dass bisher genutzte Hardwareausstattung überflüssig wird. Denn häufig lassen sich vorhandene Smartphones, Tablets und Co. auch für Mobility im Service nutzen. Idealerweise gibt es bereits eine detaillierte Übersicht zu den einsatzfähigen Mobilgeräten und deren technischer Ausstattung. So können Unternehmen schnell prüfen, ob sie die Anforderungen erfüllen und bestenfalls Kosten sparen.

3. Prozessdaten ad hoc liefern

Wer seinen Kunden verschiedene Servicemodelle anbietet, sollte jede Position exakt definieren und den gesamten Prozess zentral hinterlegen. Ob zeit- oder laufzeitabhängige Wartung für Maschinen, individuelle Supportcalls oder spontane Serviceaufträge, die sich erst beim Kunden vor Ort ergeben – für jede Aufgabe sind valide Daten unverzichtbar. Mithilfe mobiler Endgeräte und einer ERP-Lösung erfolgt die Dateneingabe orts- und zeitunabhängig. Wichtigste Voraussetzungen: Kontextabhängiger Zugriff auf die notwendigen Informationen und eine einfache Benutzeroberfläche, die den Mitarbeiter*innen die Arbeit erleichtert.

4. Digitale Einsatzplanung als Testballon

Mit dem ersten Schritt in Richtung Digitalisierung in der Disposition können Unternehmen ihre Disponent*innen mithilfe durchgängiger digitaler Lösungen entlasten. Diese berücksichtigen unter anderem Feiertage und Abwesenheiten sowie individuelle Kenntnisse und Zertifizierungen, die für die jeweiligen Tätigkeiten notwendig sind. Grafische Karten- und Routendarstellungen unterstützen optisch bei der optimalen Ressourcenauslastung – so sind Unstimmigkeiten auf einen Blick erkennbar. Ist die Planung abgeschlossen, erreichen die Verantwortlichen dank Mobility alle Techniker*innen und Mitarbeiter*innen schnell und durchgängig.

5. Integration intensivieren

Für funktionsfähige digitale Prozesse müssen die mobilen Geräte und das Service-Modul des ERP-Systems lückenlos integriert werden. Nur so ist es möglich, relevante Informationen ad hoc abzurufen, Dokumentationen schnell und einfach einzupflegen sowie Materialverbräuche und Zeitbedarfe direkt für die Rechnungsstellung zurückzumelden. Auch für vor- und nachgelagerte Systeme sollten idealerweise medienbruchfreie Informationsflüsse gewährleistet sein – zum Beispiel für die Arbeitszeitplanung aus Ihrer Zeitwirtschaftssoftware.

6. Mit mobilen Endgeräten einfach dokumentieren

Zu den gängigsten Aufgaben im Service zählt die Mangelbehebung beim Kunden vor Ort. Mit schnellen Vorher-nachher-Aufnahmen per Foto oder Video lassen sich die geleisteten Arbeiten ganz einfach dokumentieren. Das erleichtert auch den Techniker*innen die Vorbereitung auf mögliche Folgetermine. Dafür eignet sich der Einsatz mobiler Endgeräte wie Smartphone oder Tablet, die das Bildmaterial direkt in das Dokumenten-Management-System übertragen und mit dem passenden Projekt verknüpfen. So wird bei jedem Auftrag wertvolle Arbeitszeit gespart, die sich über Wochen und Monate summiert.

7. Online und offline mobil arbeiten

Eine leistungsstarke Netzwerkverbindung ist für ein erfolgreiches Mobility-Projekt mit Echtzeit-Datenübertragung unverzichtbar. Doch was passiert, wenn die Mitarbeiter*innen in Hochsicherheitsbereichen oder Kellern ohne Netzabdeckung arbeiten? Damit die eingegebenen Daten nicht verlorengehen, sind Mobil-Lösungen ideal, die einen Offlinebetrieb unterstützen. Diese speichern die erfassten Informationen und übertragen sie automatisch, sobald die Verbindung zum Netzwerk wiederhergestellt ist.

8. Spezifische Kennzahlen entwickeln

Neben den operativen Vorteilen schafft Mobility im Service auch eine Basis für fundierte Entscheidungen im Management. Alle relevanten Daten sind dank der Digitalisierung in Echtzeit zentral verfügbar und können beispielsweise von der Geschäftsführung genutzt werden, um weitere Anpassungen im Serviceangebot vorzunehmen oder strategische Weichen für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen zu stellen.


ERP in einer vernetzten Produktion

Dominic Gorecky (links) im Gespräch mit proAlpha Schweiz Geschäftsführer Martin Bühler
Dominic Gorecky (links) und proAlpha Schweiz Geschäftsführer Martin Bühler an der Eröffnung des Eröffnung des Switzerland Innovation Park Biel/Bienne.

#forschung #industrie40 #sipbb

Interview mit Dominic Gorecky, Head of Swiss Smart Factory, über die vernetzte Produktion am Switzerland Innovation Park Biel/Bienne (SIPBB)

Mit der Eröffnung des Switzerland Innovation Park Biel/Bienne rückt auch dort die Einführung eines ERP-Systems in den Vordergrund. Wir haben mit Dominic Gorecky geredet, dem Leiter der Swiss Smart Factory, und zwar über die Rolle und Einsatzmöglichkeiten eines ERPs in einer vollständig vernetzten Produktion. Eine solche wird nämlich in Biel aufgebaut. Darunter wird auch ein vollständiger 3D-Druck-Farm integriert. Für Gorecky jedenfalls ist klar: «Das ERP ist und bleibt das Planungssystem für die komplette Produktion.» Er hatte schon vor seiner Zeit bei Switzerland Innovation Park Biel/Bienne mit dem ERP der Firma proAlpha zu tun. Es überraschte ihn deshalb nicht, dass der Aufbau einer kundenindividuellen Produktion mit dem Tool kein Problem darstellt.


Aber lesen Sie selber, warum Switzerland Innovation Park Biel/Bienne proAlpha als ERP gewählt hat, welche vernetzte Produktion dort aufgebaut wird, was von einem ERP erwartet wird und welche Rolle das ERP in der digitalisierten Produktion eigentlich hat.


8 Tipps für den erfolgreichen ERP-Einsatz im Ausland

ERP-Einsatz im Ausland

#ausland #export

So wird der Schritt ins Ausland ein Erfolg

der Auslandsmarkt wird für den Mittelstand immer attraktiver, denn der Verdrängungswettbewerb nimmt stetig zu. Laut der aktuellen Kienbaum-Studie sehen mehr als 30 % der Befragten ein enormes Wachstumspotenzial in Europa und Übersee. Doch lediglich 15 % der Bereichs-, Abteilungs- und Teamleiter*innen sind davon überzeugt, dass die Internationalisierung in ihrem eigenen Unternehmen bereits ausreichend vorangetrieben wird. Ein zentrales Element für den Erfolg ist der länderübergreifende Einsatz eines ERP-Systems – als digitales Rückgrat für alle Geschäftsbereiche.

Nun stellt sich die Frage: Welche Faktoren sind entscheidend, um im weltweiten Wettbewerb zu bestehen? Produktivität, Geschwindigkeit und Effizienz sind die meistgenutzten Schlagworte. Der Software-Hersteller proAlpha zeigt acht Stellschrauben für das ERP-Roll-out, mit denen Hidden Champions auch auf dem internationalen Parkett glänzen:

1. Kommunikation ist alles

Nutzen Sie die kulturellen Herausforderungen als Chance für Ihr Geschäft. Denn in jedem Land wird anders entschieden und geplant. Sinnvoll ist es, sich zum Projektstart möglichst viel Zeit zu nehmen, um mit allen Beteiligten ein einheitliches Vorgehen abzustimmen. Stellen Sie einen Plan auf, in dem Projektziele und Abläufe klar definiert und dokumentiert sind. So sind Sie von Beginn an vor Fehlinterpretationen gefeit. Denn funktionierende Prozesse sind eine wichtige Grundlage, um auch im Ausland möglichst gut vernetzt und erfolgreich zu sein.

2. Sprachbarrieren geschickt überwinden

Im internationalen Umfeld gilt Englisch als etablierte Arbeits- und Projektsprache. Doch gerade zwischen Muttersprachler*innen und Nicht-Muttersprachler*innen können Feinheiten in der Kommunikation schnell verloren gehen – Missverständnisse entstehen, der Projekterfolg gerät ins Wanken. Setzen Sie deshalb bei der Vorbereitung Ihres ERP-Roll-outs im Ausland auf international versierte Projektmanager, die in der Lage sind, auch sprachliche Klippen souverän zu umschiffen.

3. Lokale Anforderungen identifizieren

Die gesetzlichen Regelungen für Unternehmen unterscheiden sich von Land zu Land – häufig sogar regional. Um hier für alle Eventualitäten gewappnet zu sein, sollten Sie sich bereits vor Gründung einer Auslandsniederlassung über die jeweiligen Rahmenbedingungen informieren. Zudem ist es sinnvoll, die Geschäftspraktiken vor Ort zu kennen. Ein standardisierter Fragenkatalog für das ERP-Roll-out ist hier nicht zielführend, da er möglicherweise wesentliche Erfolgskriterien unberücksichtigt lässt. proAlpha setzt in diesen Fällen auf offene Workshops, in denen Anwender*innen ihre Hürden offen ansprechen und individuelle Anforderungen definieren können. Erst im Anschluss vervollständigen gezielte Fragen das Bild.

4. IT von Anfang an ins Boot holen

Die technische Zielarchitektur muss bei einem internationalen Einsatz von ERP-Software so früh wie möglich definiert werden. Denn mit ein paar zusätzlichen User-Accounts ist es in der Regel nicht getan. Betrachten Sie das Set-up im Backend als essenziellen Erfolgsfaktor für Ihr Projekt.
In einem möglichen Szenario bauen Sie Ihre Auslandsniederlassungen als zusätzliche Mandanten auf einer bestehenden Datenbank auf. Das spart Lizenzkosten, verringert die Einführungszeit und erleichtert den Datenaustausch – allerdings sind dann alle Länder von einem Datenbankserver abhängig. Um bei Wartungen und lokalen Anforderungen flexibler agieren zu können, bietet sich ein zweites Szenario an: Jeder Standort erhält eine eigene Datenbank, jedoch einhergehend mit zusätzlichen Lizenzkosten und einem höheren Aufwand beim Einspielen von Updates.

5. Standardisierung und ihre Grenzen

Individuelle Anforderungen an Workflows und Datenstrukturen führen im ERP-System schnell zu Abweichungen von der Standardprogrammierung – vor allem in der Unternehmenszentrale. Da die meisten Auslandstöchter jedoch kompakter aufgestellt sind und weniger Spezialwerkzeuge benötigen, ist die Übernahme der kompletten Architektur nur selten zielführend. Die Lösung: Entwickeln Sie ein Set-up mit mehreren Landesgesellschaften und modifizieren Sie den Standard für Ihre Niederlassungen so wenig wie möglich. Anpassungen pro Mandant bzw. Land lassen sich so deutlich einfacher realisieren.

6. Stammdatenmanagement verpflichtend einführen

Das Mastermandantenkonzept ist ein sinnvolles Werkzeug im zentralen Stammdatenmanagement, wenn sich Prozesse an allen Standorten ähneln und die gleichen Daten genutzt werden. Trotz des hohen Aufwands decken Sie damit die Potenziale eines global einheitlichen ERP-Systems auf – und machen sie für Ihr Unternehmen nutzbar. Die Stammdaten werden zentral vorgehalten, gepflegt und können in lokale Mandanten repliziert werden. Dabei ist es jedoch wichtig, zwischen globalen und lokalen Stammdaten zu differenzieren, um regionale und nationale Unterschiede zu berücksichtigen, beispielsweise bei der Parametrisierung landesspezifischer Steuergesetze.

7. Landessprache ist Trumpf

ERP-Systeme sollten sich an die Bedürfnisse der jeweiligen Anwender*innen anpassen lassen – nicht zuletzt bei der Sprachversion. Auch wenn Benutzeroberflächen und Menüs in Englisch häufig internationaler Standard sind, erleichtern Masken in der Landessprache das Arbeiten enorm. Hat Ihr ERP Anbieter keine fertige Sprachversion für Ihre Anforderungen parat, sollte er zumindest ein Übersetzungs-Kit bereitstellen.

8. Ist eine Vor-Ort-Beratung notwendig?

Beratertage vor Ort sind ein enormer Kostenpunkt, wenn es um das Roll-out eines ERP-Systems im Ausland geht. Beschränken Sie diese Termine deshalb auf das Notwendigste. In Abstimmung mit der Projektleitung definieren Sie die Aufgaben, die zwingend am jeweiligen Standort erledigt werden müssen. Landesspezifische Einstellungen an der ERP-Software und andere Arbeiten, die keine Kundenkenntnis erfordern, können dann bequem und kostensparend per Remote Consulting erledigt werden.


Cyber-Security: So geben Sie Hackern keine Chance

Cyber-Security
Bild: Pixabay

#Security #cyberwar #phishing #ransomware

Passwort-Attacken, Phishing und Ransomware: Cybercrime ist eine zunehmende Gefahr für die Wirtschaft. Fast die Hälfte der deutschen Unternehmen war schon einmal betroffen – Tendenz steigend. proAlpha hat 6 Tipps zusammengefasst, wie Sie sich vor Cybercrime schützen können.


Im vergangenen Jahr hat Cybercrime weltweit einen neuen Höchststand erreicht. Durch die vermehrte Arbeit im Homeoffice bietet sich eine noch grössere Angriffsfläche für Hacker, die vor allem zu Beginn der Pandemie zahlreiche Phishing-Kampagnen zum Thema Corona starteten. Einer der Haupttreiber aktuell: Ransomware. Die Angreifer verbringen dabei viele Tage unbemerkt im System ihrer potenziellen Opfer, um sich maximale Rechte zu erschleichen. Anschliessend greifen sie mit der Verschlüsselung von Daten gezielt an – und fordern ein hohes Lösegeld für deren Freigabe. Mithilfe sogenannter Tool Kits aus dem Darknet können Kriminelle systematisch Schwachstellen in den Systemen von Unternehmen ausspähen und diese leichter übernehmen. Zuletzt waren Anfang April mehr als 50'000 Angriffe weltweit allein bei Nutzern des Microsoft Exchange Servers zu verzeichnen, da es hier eine erhebliche Sicherheitslücke gab.

Wie können sich Unternehmen vor Cybercrime schützen?

Angriffe durch Ransomware, Phishing und Co. verursachen erhebliche Schäden auf Unternehmensseite. Neben den Lösegeldforderungen und dem Diebstahl sensibler Daten schlagen auch die Kosten für die Wiederherstellung der IT, Betriebsunterbrechungen und Sachschäden an vernetzten Geräten zu Buche.

Mit welchen Massnahmen Sie sich vor Cybercrime schützen können, erfahren Sie hier:

+

So können sich Unternehmen gegen Angriffe schützen

1. Für Cybercrime sensibilisieren

Bauen Sie ein realistisches Risikobewusstsein für die Gefahr durch Cyber-Kriminalität auf. Denn unabhängig von der Grösse kann jedes Unternehmen ein potenziell interessantes Ziel für Hacker sein. Neben dem Ausbau Ihrer IT-Sicherheit sollten Sie vor allem Ihre Mitarbeiter*innen für das Thema sensibilisieren und regelmässig schulen.

2. Sicherheitsbarrieren aufbauen

Vergeben Sie für jeden Nutzer mit Zugang zum System eine individuelle Kennung mit Benutzername und sicherem Passwort. So lässt sich jederzeit nachvollziehen, wann Daten und Anwendungen von wem genutzt wurden. Unser Tipp: Starke Passwörter müssen weder kompliziert sein, noch viele Sonderzeichen enthalten. Besser ist es, vier zufällige und bekannte Wörter zu nehmen, die Sie sich mit einer kleinen Geschichte gut einprägen können.
Administratorenrechte sollten Sie nur an Mitarbeiter*innen vergeben, die Sie wirklich brauchen. Das minimiert das Risiko einer Cyberattacke von innen.

Server sollten Sie mit einer Multi-Faktor-Authentifizierung absichern und auch auf mobilen Geräten eine sichere Datenverschlüsselung einrichten.
Arbeiten Ihre Mitarbeiter*innen im Homeoffice, ist der Zugriff auf firmeninterne Netzwerke und Server nur über eine sichere VPN-Verbindung zu empfehlen.

3. Datensicherheit durchgängig gewährleisten

Wichtige Dokumente legen Sie bestenfalls direkt auf dem Firmenserver ab. Ist das nicht möglich, übertragen Sie die Daten mindestens einmal wöchentlich vom lokalen Speicher auf den Server. Testen Sie ausserdem regelmässig, ob angelegte Sicherungskopien funktionieren. Es ist empfehlenswert, Backups physisch getrennt vom gesicherten System aufzubewahren.

4. Sicherheitslücken vermeiden

Mit regelmässigen Updates von Virenscannern, Anwendungen und anderer Software auf den mobilen Geräten Ihrer Mitarbeiter*innen verringern Sie das Risiko von Cybercrime erheblich. Sind Sicherheitslücken in genutzter Software bekannt, sollten Sie unverzüglich prüfen, ob Ihr eigenes System betroffen ist, und die Lücken schnell schliessen.

5. Besondere Massnahmen für das Homeoffice

Privates und Geschäftliches sollte auch im Homeoffice weitgehend getrennt werden. Kommunizieren Sie an Ihre Mitarbeiter*innen, dass Privatanwendungen wie E-Mails nicht über die Arbeitsgeräte genutzt werden sollten – vor allem dann nicht, wenn die Verbindung zum VPN aktiv ist. Hier besteht ein erhebliches Risiko durch Computerviren.
Das Passwort am heimischen WLAN-Router sollte unbedingt geändert werden und mindestens 18 Zeichen lang sein. Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie einen professionellen Passwortgenerator einsetzen.
Vorsicht vor Phishing-Mails: Checken Sie E-Mails mit Anhängen oder Links mehrfach. Bei unbekannten Absendern sollten Sie weder Anhänge öffnen noch auf Links klicken – halten Sie im Zweifel Rücksprache mit Ihrer IT.

6. Notfallplan erarbeiten

Bereiten Sie sich frühzeitig auf eine mögliche Cybercrime-Attacke vor, indem Sie einen Notfallplan erstellen. Dieser beinhaltet alle Massnahmen, die nach einem Angriff auszuführen sind. Dazu zählt unter anderem:

  • Feststellen, welche Daten gestohlen wurden
  • Sämtliche Passwörter ändern
  • Zusätzliche Schutzmassnahmen ergreifen, z.B. Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Kunden über den Angriff und den genauen Datenverlust informieren
  • Behördliche Meldepflichten beachten, falls personenbezogene Daten entwendet wurden
  • System überprüfen lassen, um die Ursache herauszufinden

Wer hilft mir nach einer Cyber-Attacke?

Sind Sie Opfer von Cybercrime geworden, ist schnelles Handeln gefragt. Idealerweise halten Sie sich an Ihren individuell erstellten Notfallplan, um Ihr Unternehmen schnell wieder auf Kurs zu bringen. Wenden Sie sich auch an Ihren ERP-Anbieter, damit er Sie bei der Wiederherstellung Ihres ERP-Systems unterstützt.


Process Mining: Diese 6 Punkte gilt es zu beachten

mind the gap: Herausforderung

#processmining #geschäftsprozesse #fehler

Beim Process Mining werten Unternehmen die Log-Dateien derjenigen betrieblichen Anwendungen aus, die an einem Geschäftsprozess beteiligt sind. Das so erstellte Prozessmodell dient dabei nicht nur der Dokumentation. Eine fachkundige Analyse der Ist-Abläufe enthüllt auch jede Menge Verbesserungspotenzial. Der Weg dorthin präsentiert sich allerdings mit einigen Hürden. Im folgenden Artikel werden die Hürden genannt und erklärt, was es zu beachten gilt!


Process Mining für Einsteiger

#processmining #prozessmanagement

Sie kennen sich noch nicht aus mit Process Mining und hätten da ein paar Fragen zu diesem neuen Trend im Prozessmanagement? Und sie würden gerne erfahren, 

  • was Process Mining ist,
  • was es unterscheidet vom klassischen Business Process Management,
  • welche Vorteile dieser technologische Ansatz hat,
  • ob es gewisse Voraussetzungen braucht,
  • wer davon profitiert,
  • was Process Mining für den ERP-Einsatz bringt,
  • worauf bei der Toolauswahl zu achten ist?

Dann sind Sie bei dem folgenden Artikel genau richtig. Dort gibt es zu exakt diesen sieben Fragen sieben gut verständliche Antworten. 


Premiere für proAlpha auf der EPHJ

Martin Bühler (links) und Denis Fleury von proAlpha Schweiz AG
Martin Bühler (links) und Denis Fleury von proAlpha Schweiz AG. (Bilder: proAlpha)

#fachmesse #ephj #uhrenindustrie #mikrotechnik

Der ERP-Anbieter proAlpha wird erstmals auf der EPHJ in Genf ausstellen. Das hat seinen guten Grund: Nachdem sich die Marke im deutschsprachigen DACH-Raum stark positioniert hat, werden nun die frankophonen Regionen bearbeitet. Welche Bedeutung, die Westschweiz für proAlpha hat, welche Branchen anvisiert werden und welche USP die Lösungen in diesen Bereichen hat, erklären Martin Bühler, Managing Director proAlpha Schweiz AG und Denis Fleury, Senior Sales Consultant – Marktentwicklung Westschweiz in einem Interview.


Das Drei-Säulen-Prinzip bei der ERP-Auswahl

#maschinebau #softwareauswahl #partnerschaft

Maschinen- und Anlagenbau: So machen Sie Ihr ERP zukunftsfit

Trotz Corona, Brexit oder Handelsstreitigkeiten: Die grösste Herausforderung sehen viele Mittelständler in der digitalen Transformation. Doch genau dort liegt auch eine grosse Chance. Doch wo immer man damit beginnt: Im Zentrum der Digitalisierung wird ein zukunftsfähiges ERP-System stehen müssen. Dies bedeutet für viele Unternehmen einen Software-Wechsel. Das ist ein grosses Vorhaben. Allerdings helfen drei Eckpfeilern, um es auch erfolgreich zu bewältigen:


Softwareauswahl: Bauen Sie auf Standards!

Um branchenspezifische Prozesse abzubilden, führte früher kein Weg an zahlreichen Individualanpassungen vorbei. Das ist inzwischen anders. Anstatt auf maximalstes Customizing zu setzen, sollten Sie besser nach Branchenlösungen Ausschau halten.


Time to value: Nutzen Sie Prototyping!

Langwieriges Formulieren von Grob- und Feinkonzept war gestern. Moderne Softwareanbieter wie proAlpha beschleunigen die Implementierung mit Prototypen. Der erste steht dann bereits nach sechs bis zwölf Wochen. Zu dem Ansatz gehört ausserdem ein umfassender Satz Prozesstemplates für den Maschinen- und Anlagenbau. 


Partnerschaft: Agieren Sie auf Augenhöhe

Wer heute eine ERP-Auswahl trifft, legt sich über zehn Jahre, oft sogar zwanzig, auf einen Hersteller fest. Da ist es wichtig, den richtigen zu finden. Ihre Kriterien für die Partnerwahl sollten daher nicht nur auf technischen Anforderungen basieren. Entscheidend für eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit sind ebenso Branchenkompetenz wie Mittelstandsnähe und die Möglichkeit, die weitere Entwicklung der Software aktiv mitzugestalten.


Herausforderung Maschinen- und Anlagenbau

Wie das ERP-System unterstützt und was es zu beachten gilt

#podcast #maschinenbau #anlagenbau

Der Maschinen- und Anlagenbau meistert täglich die verschiedensten Herausforderungen. Wie ein starkes ERP-System hier Rückhalt bietet und worauf bei der Auswahl besonders zu achten ist, das verrät in diesem Podcast Florian Trzeciok, Expert Consultant und Teamleiter des Kompetenzcenters für Maschinen- und Anlagenbau bei proAlpha. Ausserdem im Gepäck: Welche Tipps Maschinen- und Anlagenbauer unbedingt vor einer ERP-Einführung kennen sollen.


Lassen Sie sich hacken!

Cybercrime
(Bild: Pixabay)

#cybercrime #netzwerk

Lücken im IT-System sind gefährlich, denn sie bieten Angriffsfläche für Hacker. Und die Bedrohung durch Cybercrime wächst jährlich. Doch wie kann man die Lücken im eigenen IT-System schliessen? Ja, wie findet man sie überhaupt? Im Podcast von proAlpha sagt Patrick Hof, Geschäftsführer bei RedTeam Pentesting, was Unternehmen tun können.


4 Tipps zu Retrofitting im Industriebereich

#retrofit #iiot #stufenmodell #tipps

Eine alte Maschine fit für die Zukunft zu machen, ist nicht immer mit einem grossen Aufwand verbunden. Doch um den neuen IIoT-Baustein im Firmennetz auch optimal einsetzen zu können, braucht es ein smartes ERP-System, um die Daten zu verarbeiten. Wir haben hier einen Artikel, in dem die vier wichtigsten Schritte des Retrofittings aufgezeigt werden. Das eigentliche Stufenmodell dazu stammt VDMA, der es gemeinsam mit dem Fraunhofer IOSB-INA entwickelt hat.

Das Retrofit-Stufenmodell in Kürze:

  1. Messgrössen definieren
  2. Vorhandene Datenquellen oder externe Sensorik nutzen
  3. Digitale Kommunikation ermöglichen
  4. Datenanalyse und -aufbereitung sowie daraus abgeleitete Aktionen einrichten

proAlpha wächst in der Westschweiz

Denis Fleury proAlpha
Denis Fleury (Bild: proAlpha)

#westschweiz #team

proAlpha verstärkt seit 2021 seine Aktivitäten in der französischen Schweiz und in Frankreich und erweitert sein Team: Denis Fleury ist neu bei proAlpha gestartet und wird sich auf die Westschweiz konzentrieren. Der routinierte Account Manager bringt langjährige Erfahrung im ERP-Markt von KMU-Industriekunden mit.

Mit Denis Fleury ist der erste Schritt zum Aufbau des Teams von proAlpha in der französischen Schweiz erfolgt. In den nächsten Monaten und Jahren wird das Team dort weiter wachsen und systematisch auf- und ausgebaut. proAlpha wird in der Westschweiz in einem ersten Schritt in Biel und später im Grossraum Lausanne ansässig werden. «Wir freuen uns, dass Denis Fleury uns künftig in unseren französischsprachigen Märkten unterstützt», so Martin Bühler, Managing Director bei proAlpha Schweiz. «Wir sehen hier deutliches Potenzial für uns. Mit der Erfahrung und Kompetenz von Denis Fleury werden wir dieses Potenzial für uns nutzen.»


Veröffentlicht am: